Statuten

 

Die Arbeitsgemeinschaft seelsorglicher Berater ist ein überkonfessioneller, gemeinnütziger Verein mit Sitz im Kanton Zürich und in verschiedenen europäischen Ländern tätig. Sie geht prinzipiell von multikausalen Hintergründen bei psychischen Störungen und Lebensproblemen aus.

 

Daher möchte sie auch die Offenheit gegenüber verschiedenen therapeutischen und seelsorglichen Konzepten, die auf ethischen und biblischen Prinzipien basieren, fördern. Durch Informations- und Erfahrungsaustausch – über Konfessionsgrenzen und einzelne theologische Sichtweisen hinweg – sollen Christen, die seelsorglich, therapeutisch und/oder beratend arbeiten oder arbeiten möchten, in ihrem Dienst gefördert, ermutigt oder auch geschult werden.

 

Darüber hinaus soll Ratsuchenden praktische Hilfestellung geboten werden, um für die individuelle Situation bestmögliche beratende Personen zu finden oder durch die Kenntnis verschiedener Angebote und Konzepte den richtigen persönlichen Weg wählen zu können.

 

Die Mitglieder der AsB wissen um ihre Abhängigkeit von Gott und ihre menschliche Begrenztheit. In dieser inneren Haltung soll „alles geprüft und das Beste behalten werden“. Auf diesem Fundament bleibt auch die Achtung gegenüber andersdenkenden Beratern gewahrt.

 

 

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr


Der Verein führt den Namen: Arbeitsgemeinschaft seelsorglicher Berater (nachfolgend AsB genannt).

Sitz: Loweidstr. 20, 8335 Hittnau/Schweiz

Geschäftsjahr: Kalenderjahr

 

§2

Zweck


Die AsB verfolgt ausschließlich und unmittelbar glaubensmässige, gemeinnützige und mildtätige Zwecke, insbesondere durch beratende, seelsorgliche Hilfestellung, den informativen Austausch darüber und der Entwicklung und Verbreitung entsprechender Konzepte…


§3

Gemeinnützigkeit


a) Der Verein übt seine Tätigkeit auf gemeinnütziger Grundlage aus. Jegliche auf Gewinnerzielung gerichtete Tätigkeit ist ausgeschlossen. Sollten sich aufgrund der Jahresabschlüsse Überschüsse ergeben, so dürfen diese dem Vereinszweck entsprechend ebenfalls zu gemeinnützigen Zwecken verwendet werden.

b) Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

c) Die Vereinsmitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§4

Mitgliedschaft, Eintritt, Austritt


a) Mitglied kann nur werden, wer im biblischen Sinne Christ ist und den Vereinszweck persönlich als Auftrag sieht.

b) Über die Annahme eines Antrags auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

c) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.

d) Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand.

e) Der Ausschluss eines Mitglieds kann vom Vorstand unter Angabe der Gründe beschlossen werden.

f) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anrecht des Mitglieds oder seiner Erben am Vermögen des Vereins.


§5

Beiträge


Beiträge werden nicht erhoben. Die finanziellen Bedürfnisse des Vereins werden durch freiwillige Spenden der Mitglieder aufgebracht oder von Personen ohne Mitgliedschaft, die den Zweck des Vereins fördern wollen.


§6

Organe


Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung.


§7

Vorstand


a) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Er wählt aus seiner Mitte einen Präsidenten, einen Schriftführer und einen Kassier. Präsident und Kassier vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein.

b) Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Es obliegt ihm insbesondere die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

c) Die Amtszeit des Vorstandes beträgt jeweils 4 Jahre. Sie endet mit der Wahl eines neuen Vorstandes oder mit der Wiederwahl, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung nach Ablauf der Amtszeit vorzunehmen ist.

d) Ein Vorstandsmitglied kann auf Ende des Geschäftsjahres mit dreimonatiger Kündigungsfrist oder bei wichtigen Gründen auch während des Geschäftsjahres zurücktreten. Der verbleibende Vorstand wählt einen Ersatz, der die Amtszeit dann beendet.


§8

Mitgliederversammlung


a) Die alljährlich stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über

- die Wahl des Vorstandes, gem. §7

- unter Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes über dessen Entlastung

- über Statutenänderungen

- über Angelegenheiten, die ihr vom Vorstand vor oder während der Mitgliederversammlung zur Be-schlussfassung unterbreitet werden.

b) Die Mitgliederversammlung entscheidet ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder mit Dreiviertel Stimmenmehrheit.

c) Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt jährlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen und zwar durch den Vorstand.

d) Der Vorstand kann eine ausserordentliche Mitgliederversammlung mit kürzerer Frist einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn mindestens der fünfte Teil aller Mitglieder dies unter Angabe von Gründen schriftlich verlangt.

 

§9

Vorstandsbeirat


Mitglieder, die besonders an den inhaltlichen Konzepten, im Seelsorge-Coaching und/oder der Organisation von AsB-Veranstaltungen mitarbeiten, können vom Vorstand zum Vorstandsbeirat berufen werden. Der Vorstandsbeirat steht im engen Kontakt mit dem Vorstand, um die Ziele der AsB effektiv zu verfolgen.
Ein Mitglied des Vorstandsbeirates kann selbst wieder zurücktreten oder vom Vorstand abberufen werden, ohne dass dies seine Mitgliedschaft tangiert.

 

§10

Auflösung


Die Auflösung des Vereins kann jederzeit durch Vereinsbeschluss mit Dreiviertel Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder herbeigeführt werden.


§11

Verwendung des Vermögens bei Auflösung


Bei Auflösung des Vereins wird das nach Deckung sämtlicher Schulden verbleibende Vermögen einer Organisation mit ähnlichen Zielen wie der AsB zugewendet.